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Ein paar Worte zur Ernährung: Was würde ein Hund fressen, wenn er sein Futter selber suchen müsste?
Hunde haben ein großes Ernährungsspektrum, dazu gehören u.a. Aas, Essensreste, Knochen, Schlachtabfälle oder Exkremente. Der Hund ist in erster Linie ein Carnivore ( lat. Fleischfresser ), so wie sein Stammvater der Wolf. Natürlich sollte man deswegen nicht ausschließlich Fleisch füttern, Hunde brauchen Abwechslung. Wer möchte schon jeden Tag das gleiche Fertiggericht essen? Eine ausschließliche Ernährung durch Hundefutter senkt die Lebensqualität eines Hundes. Eine natürliche, abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung ist das A und O um seinen Hund gesund zu halten und ernährungsbedingten Krankheiten vorzubeugen. Leider häufen sich heutzutage Krankheiten die auf Ernährungsfehler zurück zu führen sind. Da sind in erster Linie Zahnsteinbildung, Nierenprobleme, Übergewicht, Wachstumsprobleme und ein schwaches Immunsystem zu nennen. Viele Krankheiten z.B. im Knochen- und Gelenksbereich können durch richtige Ernährung erleichtert werden. Die richtige Ernährung für seine Hund selber zusammen zu stellen ist gar nicht so schwer, man braucht dafür nicht studiert zu haben. Dafür hat man aber selber wieder die Verantwortung in der Hand, sein Tier artgerecht zu füttern. Die Fertigfutterindustrie boomt gerade zu und man ist natürlich auch verleitet der vielversprechenden Werbung Glauben zu schenken. Man möchte ja nur dasBeste für sein Tier. Das Fertigfutter aber nicht unbedingt das optimale ist weiß man auch schon länger. Egal ob es sich da um Fertiggerichte für den Menschen oder um Dosen- bzw. Trockenfutter handelt. Das diese Produkte über ein Jahr haltbar sein können und eine lange Zusatzstoffliste haben, sollte einen nachdenklich stimmen. Fakt ist dabei auch das Futterhersteller ihre Grundsubstanzen so einkaufen, das Konservierungsstoffe schon enthalten sind. Dann müssen diese Zusatzstoffe nicht mehr deklariert werden und man kann es dann als Schadstofffrei anbieten. Des weiteren bestehen die meisten Hundefuttersorten zu 60 - 90 Prozent aus Getreide. Hört sich gesund an, ist es aber nicht! Denn der Magen-Darm-Trakt des Hundes ist nicht darauf ausgelegt Pflanzenteile zu verdauen. Der Darm ist viel kürzer als der des Pflanzenfressers. Die vollständige Verdauung von Fleisch und Knochen dauert beim Hund max. 24 Stunden. Pflanzenfresser brauchen für die Verdauung vier bis fünf Tage. Das passt nicht zusammen ist aber ein günstiger Rohstoff für die Futtermittelhersteller. Soweit ein kleiner Auszug zum Fertigfutter.
Aber was soll man denn nun tun? Sie haben die Möglichkeit sich selber schlau zu machen über alternative Fütterung. Artgerecht und abwechslungsreich, am Vorbild der Natur orientiert. Wichtig dabei ist alle Informationen über Ernährung kritisch zu betrachten und keinen Kult aus einer bestimmten Ernährungsart zu machen. Es gibt einige Verschwörungstheorien gegen die Futtermittelindustrie und gegen die alternative Seite. Ich finde jeder sollte aus den zur Verfügung stehenden Infos im Netz seine eigene Meinung bilden und sich nicht auf die eine oder die andere Seite schlagen. Ich habe für Sie einige sehr informative Links aufgelistet, die sie ausführlich über Ernährung informieren. Auch das Gesunde-Hunde-Magazin kann ich sehr empfehlen. Sie können auch die Ernährungsberatung meiner Partnerin nutzen um mehr zu erfahren. |
